Effizienzauswertung



Ein wichtiger Punkt, den man als Comunio-Manager beachten muss, ist die Wahl des richtigen Kaders zu Beginn der Saison. Häufig hat man schon eine bestimmte Formation im Kopf nach der das Team aufgestellt werden soll. Gefühlsmäßig scheint es für die Punkteausbeute eher zweitrangig zu sein, welche Formation gewählt wird. Doch ist dies wirklich der Fall? Hierfür kann die folgende Effizienzauswertung hilfreich sein.

Unter Effizienz wird die durchschnittliche Anzahl an Punkten verstanden, die pro €-Marktwert des Spielers erzielt werden können. Besitzt ein Spieler z.B. am Spieltag einen Marktwert von 1,0 Mio. € und erzielt 10 Punkte, so hat der Spieler einen Effizienzwert von 10 Punkte / 1.000.000 € = 0,000001 Punkte/€. Um diese sehr geringen Werte zu vermeiden, ist es sinnvoll die erzielten Punkte pro Mio. € Marktwert zu betrachten. Im vorangegangenen Beispiel wäre dieser Wert bei 10 Punkte/Mio. €. Prinzipiell sollte bei der Auswahl der Spieler eher auf Spieler gesetzt werden, die einen hohen Effizienzwert aufweisen.

Unter Anwendung dieser Effizienzauswertung kann die Effizienz unterschiedlicher Positionen berechnet werden. Der Graphen zeigt eine solche Auswertung für alle eingesetzten Spieler der Saison 12/13 und 13/14.


Effizienzauswertung


Es wird deutlich, dass Torhüter die mit Abstand größte Effizienz aufweisen. Dies ist auch nicht überraschend, da die Marktwerte der Stammtorhüter meist zwischen 0,5 Mio. € und 2 Mio. € pendeln und sie dafür vergleichsweise gut punkten. Wird eine Mio. € in einen Torhüter investiert, so holt dieser pro Spiel durchschnittlich 3,2 Punkte. Da nur ein Torhüter in die Wertung geht, ist es weitaus bedeutender auch die anderen Positionen zu analysieren.

Hier zeigt sich, dass Abwehr- und Mittelfeldspieler, sowie Stürmer bei weitem nicht so effizient sind wie Torhüter. Abwehrspieler haben einen durchschnittlichen Effizienzwert von 0,9. Der von Mittelfeldspielern ist mit 0,7 noch geringer und Stürmer kommen lediglich auf einen Wert von 0,6. Dies erscheint logisch, wenn man beachtet, dass Stürmer meist die höchsten Marktwerte haben, dafür jedoch die erzielte Punktezahl an einem Spieltag starke Schwankungen aufweisen kann.

Ein kleines Beispiel verdeutlicht, dass dieser kleine Unterschied zwischen Stürmern, Mittelfeldspieler und Abwehrspieler durchaus von Bedeutung sein kann. Angenommen man startet zu Beginn der Saison mit 50 Mio. € und investiert 25 Mio. € in den Sturm, 15 Mio. € in das Mittelfeld, 8 Mio. € in die Abwehr und schließlich 2 Mio. in Torhüter. Geht man von den oben gezeigten Effizienzwerten aus, so sollte der Sturm durchschnittlich 0,6 Punkte/Mio. € * 25 Mio. € = 15 Punkte, das Mittelfeld 0,7 Punkte/Mio. * 15 Mio. € = 10,5 Punkte, die Abwehr 0,9 Punkte/Mio. € * 8 Mio. € = 7,2 Punkte und die Torhüter schließlich 3,2 Punkte/Mio. € * 2 Mio. € = 6,4 Punkte holen. Gesamt wären dies 39,1 Punkte.

Diese Punktezahl könnte aber erheblich gesteigert werden, wenn Investitionen statt in den Sturm verstärkt in die Abwehr getätigt werden. So wäre bei einer Verteilung von 12 Mio. € in den Sturm, 15 Mio. € in das Mittelfeld, 21 Mio. in die Abwehr und 2 Mio. € in die Torhüter eine Punkteausbeute von 43 Punkten möglich, was zum obigen Beispiel eine Differenz von 3,9 Punkten entspricht. Hochgerechnet auf 34 Spieltage wären dies alleine 132,6 Punkte Unterschied.

Es scheint also durchaus sinnvoll zu sein bei der Kaderzusammenstellung zu Beginn der Saison auf diese Effizienzwerte zu achten und das zur Verfügung stehende Geld eher in die Abwehr als in den Sturm oder das Mittelfeld zu investieren.